Deutschen überragend bei Weltcup in Doha



Beim Ersten Event der FINA/Hosa Marathon Swim World Series 2019 in Doha (Katar) konnte der deutsche Freiwasserkader groß aufzeigen.


Die aus neun Veranstaltungen bestehende Serie wird in 8 Ländern ausgetragen: Katar, Seychellen, Portugal, Ungarn, Kanada, Taipeh, Mazedonien und China. Geschwommen wird bei den Veranstaltungen lediglich ein 10 Kilometer Rennen für Damen und Herren. Für viele Nationen zählen die Rennen als Qualifikation für Events wie Europameisterschaften und/oder Weltmeisterschaften. Erstmals ausgetragen wurde die Serie von der FINA im Jahr 2007, als direkte Konsequenz zur Einführung des 10 Kilometer Rennens in das Olympische Programm.


Bei den Damen sicherten sich gleich beim Auftaktevent Leonie Beck und Finnia Wunram mit Top-Platzierungen ein Ticket für die Weltmeisterschaften in Südkorea im August. Leonie Beck konnte mit einem Rückstand von nur 3 Sekunden auf die Medaillenränge in 2:03:55.40 den ausgezeichneten 5. Platz belegen. Wunram wurde in 2:04:05.50 13. und fixierte sich somit ebenfalls den Flug nach Südkorea. Auch die erst 18 Jährige Lea Boy konnte mit einem 20. Platz ein beachtliches Ergebnis erschwimmen. Weitere deutsche Starterinnen waren Sarah Bosslet (29.), Angela Maurer (32.) und Jeanette Spiwoks (38.).



Das Rennen der Herren war ein ganz besonderes aus deutscher Sicht. Florian Wellbrock holte sich vor dem Europameister aus Ungarn, Kristof Rasovsky, und dem Weltmeister aus den USA, Jordan Wilimovsky, den sensationellen ersten Platz. Wellbrock ist somit fix für die WM qualifiziert. Auch bei der ersten Quali-Möglichkeit im vergangenen Jahr in Abu Dhabi konnte Wellbrock bereits den ersten Platz belegen. Doch auch die weiteren Starter aus Deutschland konnten starke Ergebnisse liefern. Rob Muffels wurde 6. mit einem Rückstand von nur 5 Sekunden auf die Medaillenränge. Andreas Waschburger (8.) konnte sich knapp vor Soeren Meissner (9.) und Christian Reichert (11.) platzieren. Somit stellte Deutschland 5 der 11 besten Schwimmer beim Rennen in Doha. Weitere Starter waren Niklas Frach (27.), Marcus Herwig (35.) und Christian Keber (55.).



Das Rennen um das zweite Ticket für die WM bei den Herren ist ein enges. Muffels und Waschburger konnten mit jeweils einem 6. und einem 8. Platz bei den beiden Quali Rennen die gleichen Ergebnisse erschwimmen. Somit entscheidet in diesem Fall der deutsche Schwimmverband wer das zweite Ticket nach Südkorea bekommt.


Die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Südkorea beutet zudem eine Möglichkeit zur direkten Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Die schnellsten 10 Schwimmer und Schwimmerinnen der WM erhalten einen Fixplatz in Tokio.


Das ist der DSV Freiwasser-Kader 2019


Hier findet ihr die Ergebnisse aus Doha

Artikel: Gottfried Eisenberger

Bilder: Copyright FINA

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